
Prof. Dr. Christoph Helm ist Staatssekretär a.D. und Professor für Wissenschaftsgeschichte. Als Vorstand der Curt-Mast-Jägermeister-Stiftung und Vorsitzender des Vereins Kulturstadt Wolfenbüttel setzt er sich besonders für die kulturellen Belange unserer Heimatstadt ein. Prof. Dr. Helm ist Vorsitzender der CDU-Fraktion im Wolfenbütteler Stadtrat sowie Vorsitzender des Ausschusses für Kultur, Fremdenverkehr und Städtepartnerschaften. Er tritt für die CDU im Wahlbereich I zur Stadtratswahl wieder an.
Besser für Wolfenbüttel – mit diesem Wahlkampfmotto wirbt der CDU-Stadtverband um Ihre Stimmen bei der Kommunalwahl. Statt vieler Worte, wird vorgedacht und angepackt. Im heutigen Interview geht es um die Kulturpolitik. Prof. Dr. Christoph Helm erklärt, was die CDU in der Kulturstadt Wolfenbüttel vor hat und warum es besser ist am 11.09.2011 mit der CDU gleich das Original zu wählen.
Wieso ist Kulturpolitik wichtig für die Stadt Wolfenbüttel?
Das Alleinstellungsmerkmal von Wolfenbüttel ist seine Rolle als klassische deutsche Kulturstadt in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Die authentischen Bauten der historischen Altstadt, der Schlossanlagen und des Bibliothekquartiers der Herzog August Bibliothek zeugen von der großartigen kulturellen Tradition unserer Stadt, die sich mit Namen wie Herzogin Anna Amalia, Kaiserin Elisabeth, Leibniz und Lessing verbindet, um nur einige zu nennen. Von unserer Stadt aus erhielt die Aufklärung über die nationale Grenze hinaus wichtige Impulse; über Jahrhunderte war unsere Stadt Regierungssitz bedeutender Herzöge, die überregionalen Einfluss ausübten und dynastische Beziehungen nach Wien, Petersburg, Berlin und Kopenhagen pflegten.
Anknüpfend an diese Tradition ist unsere Stadt in der Gegenwart Sitz bedeutender überregionaler Wissenschafts-, Forschungs- und Hochschuleinrichtungen wie z. B. der Herzog August Universität, der Bundesakademie für kulturelle Bildung, der Hochschule Ostfalia und der Landesmusikakademie.
Durch intensive Vernetzung und den weiteren Ausbau dieser Einrichtungen wird sich in der Zukunft die überregionale Ausstrahlung der Kulturstadt Wolfenbüttel weiter erhöhen. Dies zeigt sich schon heute in der steigenden Bedeutung, die auch kulturtouristische Aktivitäten für unsere Stadt gewinnen.
Was hat die CDU bis jetzt im Stadtrat umgesetzt wo andere nur geredet haben?
Hier ist vor allem die Sanierung des Lessingtheaters zu nennen, des umfassendsten Investitionsvorhabens in dieser Wahlperiode. Aber auch in zwei weiteren Bereichen ist durch Entscheidungen in dieser Wahlperiode eine Realisierung gelungen, nämlich die Umsiedlung des Fachbereiches Sozialwesen der Ostfalia von Braunschweig nach Wolfenbüttel, wodurch der Hochschulstandort arrondiert wurde, sowie die abschließende Ansiedlung der Landesmusikakademie, deren Gesamtfinanzierung zu klären war.
Welches sind die drei wichtigsten kulturpolitischen Ziele der CDU in der kommenden Wahlperiode?
1. Aufnahme des Betriebes des Lessingtheaters mit dem Ziel, die Attraktivität gerade für jüngeres Publikum deutlich zu erhöhen.
2. Hervorhebung des Charakters Wolfenbüttels auch als Hochschulstandort. Dazu soll studentisches Wohnen in der Innenstadt mit allem, was dazu gehört, ermöglicht werden.
3. Arrondierung des Schloss- und Bibliothekquartiers durch Stärkung des Museums im Schloss, durch die Sanierung der Jahnturnhalle für kulturelle Zwecke und den weiteren Ausbau der Herzog August Bibliothek.
Warum sollten kulturinteressierte Bürger am 11.09. die CDU wählen?
Weil die Kandidaten der CDU durch ihre fachliche Kompetenz in Verbindung mit ihrem Engagement die beste Gewähr dafür bieten, Wolfenbüttel zu einer quirligen und familienfreundlichen Schul-, Kultur- und Wissenschaftsstadt weiter zu entwickeln.